Berlin,
den 07.09.12
Reisebericht
zur Vereinsfahrt
2012
Teilnehmer:
Alfred,
Andy, Axel, Dirk,Jörn, Matthias, Peter, Renate , ich Wilfried und als
Gäste Heike und Uschi
Vorbemerkung
Bei
der Hauptversammlung wurde beschlossen, nach Bautzen zu fahren. Als
Unterkunft wurde die “Spree-Pension” gewählt.
Freitag,
den 10 August 2012
Wir
setzen uns auf dem Bhf Friedrichstr. in das fast leere Fahrradabteil
eines R2 und fahren nach Cottbus. Matthias fährt dankenswerterweise
trotz seines erst kürzlich gebrochenen Armes mit Heike wegen des
Bepäcktransportes mit dem Auto. Sie erwarten uns in Cottbus kurz
nach 12:00h, um unsere Rucksäcke einzuladen. Die beiden fahren
gleich weiter nach Bautzen und wollen uns dann entgegen zu radeln.
Es ist angenehm warm und der leichte Wind kommt aus Nordwest, was
angenehm sein wird. Wir wollen den Spreeradweg benutzen. Ich habe
aber bei der Planung die mir bekannten schlecht befahrbaren
Abschnitte durch Nebenstraßen ersetzt. Radeln also auf Nebenstraßen
aus Cottbus heraus, um dann auf den asphaltierten Teil des
Spreeradwegs zu kommen. Der Spremberger Stausee wird westlich
umfahren. Durch Spremberg wieder auf Nebenstraßen, dann wieder auf
dem Radweg und schon sind wir in Sachsen. Nach ca 55km war im
Heidekrug in Sprey Mittagspause. Wir kannten das Lokal von unserer
letzten Tourenfahrt vor ein paar Wochen. Die Teiche vor Bautzen
wurden auf Landstraßen umfahren, dann um den Bautzner-Stausee herum
zum Hotel. Die Ortsdurchfahrt auf Kopfsteinpflaster hat manchem
missfallen, aber es gab nichts anderes an Wegen. Matthias und Heike
trafen wir erst in der Pension wieder. Den Abend haben wir im
Biergarten der Pension verbracht.
Samstag,
den 11.August 2012
Während
des Frühstücks regnet es entgegen der Wettervorhersage noch. Der
Start zur Spreequelle wird um eine Stunde verschoben.Nach dem
obligatorischem Gruppenfoto vor der Pension starten wir dann gegen
1100
nicht alle bei dunklen Wolken. Wegen der Hügel verweigert Renate
nach 10km die Weiterfahrt und kehrt um. Auch mein Umwerfer weigert
sich, die Kette aufs kleine Blatt zu legen, aber ich kehre nicht um.
Nach ca 35km waren wir am Kottmar an einer von drei Quellen und die
war praktisch versiegt. In Bautzen aber gabs reichlich Spreewasser.
Oben in Walddorf, im Ort an der Spreequelle, machten wir Kaffepause
mit Lausitzer Kuchen. Wir verzogen uns in die Gaststätte, denn
draußen wurde es kühl und die Wolken wurden wieder sehr dunkel. Es
blieb aber trocken und danach richtig schön. Die rund 70km Tour
lange hatte fast 1000hm, es war also etwas hügelig. Nachmittags
machten Renate, Peter ich noch einen Stadtrundgang.
Den
Abend verbrachten wir alle gemeinsam im Biergarten des Hauses bei
frischen Hausbräu und deftigen Speisen.
Höhenprofil zur Spreequelle und zurück

Sonntag,
den 12.August 2012
Es
war wieder sonnig und angenehm warm. Beim Herausnehmen dr Räder
gabs den einzigen Unfall, ein Rad fiel um und Jörn wollte es mit der
Wade auffangen. Es gab eine heftige Schramme. Gegen 10:00h machten
wir uns auf den Rückweg. Matthias begleitete uns. Wieder um den
Stausee herum. Mit schönem Blick auf Bautzen. Der Wind kam wieder
sehr günstig, diesesmal aus Südosten und wir kamen flott voran.
Kurz vor dem Ort Uhyst ist Matthias umgekehrt und uns ist es
gelungen, den Spreeradweg zu verfehlen. Aber vor dem Kraftwerk fanden
wir ihn wieder, rechtzeitig genug, um über Bärwalde nach Sprey zu
radeln und wieder im Heidekrug einzukehren (wie bei der Hinfahrt).
Nach einer Stärkung gings weiter nach Brandenburg hinein und auf
Nebenstraßen durch Spremberg, wo uns ein Straßenfest die Durchfahrt
erschwerte. Dann radelten wir an der Ostseite des Spremberger
Stausees entlang. An einem Campingplatz wurde noch ne kleine
Kaffepause mit Kuchen eingelegt. Durch Cottbus gings dann am
Branitzer Park und an der Parkeisenbahn entlang, Auf der Brücke der
Hauptstraße hatte ich eine Kante übersehen und ein Durchlag war die
Folge, ca 1km vorm Bahnhof. Aber wir waren ½ Std vor der
Abfahrtszeit des Zuges da, wurden schon von Heike und Matthias
erwartet. Mit den Rucksäcken und ner Flasche Bier wurden wir
verabschiedet und fanden ein leeres Radabteil und es ging
fahrplanmäßig nach Hause.
Anmerkung
Alles
hat wunderbar geklappt. Mit der Unterkunft und den Ort Bautzen waren
alle zufrieden.
Es
wurden nicht viele Ortschildsprints ausgetragen und wenn, dann
zwischen Jörn und Dirk. Ich konnte leider von hinten sehen, wer vorn
war, ebenso bei den Bergwertungen am Samstag .
Obwohl
das Spektrum der Teilnehmer von U50m bis U80w reicht, ist es immer
wieder erstaunlich, wie gut alles funktioniert. Die
Routenplanung erfolgte online mit GPSies,
aber
auf den Bikeline-Spreeradführer konnte zum aussortieren der
schlechten Wegstrecken nicht verzichtet werden. Die Routenführung
ging ganz ohne Karten ab. Der Garmin von Peter ist den Smartphones
wegen der höheren Standzeit und das besseren Displayes leicht
überlegen. Aber auch diese sind bei halben Garmin-Preisen
verwendbar.
Wilfried
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